Digitaler Wandel in Werkstätten für behinderte Menschen

Benötigen Werkstätten für behinderte Menschen einen digitalen Wandel? Und woraus besteht dieser?


Oliver Dissars (Mitgründer und Geschäftsführer der wobe-systems GmbH) und Ralf Hasford (Business-Moderator) stellten sich genau diese Fragen. Darauf hin gingen sie für zwei Tage in den Workshop ‚Digitalwerkstatt‘ mit dem Ziel, einen umsetzungsfähigen Ansatz für die sinnvolle digitale Transformation in Werkstätten zu erarbeiten. Wir sind unter dem Slogan ‚Aus Daten Nutzen schaffen‘ angetreten, um den digitalen Wandel in kleineren Unternehmen nutzerzentriert und lösungsorientiert zu beschleunigen. Dazu bringen wir eine professionelle Verbindung langjähriger Expertise aus Software-Programmierung, Anwender-Kommunikation und Workshop-Moderation ein. Wichtig sind uns die Akzeptanz der Anwender, Kosteneffizienz und hohe Qualität der Anwendungen.

Wir erzielten in unserem zweitägigen Workshop ein von allen Teilnehmenden getragenes und akzeptiertes Ergebnis. Es ist der Wunsch, von Vorteilen der Automatisierung, digitaler Kommunikation, sensorbasierten Technologien und künstlicher Intelligenz zu profitieren.


Auch hat sich unsere Annahme bestätigt, dass anders als in Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes in den Werkstätten sich weder die Freisetzung von Personalressourcen noch die effizienzgetriebene Automatisierung von Produktion und Logistik im Fokus stehen. Vielmehr geht es neben dem Bearbeiten klassischer Verwaltungsfragen um eine bessere Teilhabe aller Beschäftigten und Klienten. Die höchste Aufmerksamkeit gehörte dem zwischenmenschlichen Austausch und der Interaktion zwischen allen Personen und Interessengruppen.


Mit diesen im Vorfeld zwar schon diskutierten Annahmen planten wir den Ablauf der ‚Digitalwerkstatt’ sehr ähnlich dem anderer, bereits bewährter Digitalisierungsworkshops. Jedoch nahmen wir uns im Hauptteil ausreichend Zeit für das Erarbeiten der Tagesabläufe und dem Beschreiben der Personengruppen mit deren individuell unterschiedlichen Nutzerverhalten. Weiterhin betrachteten wir die kognitiven Fähigkeiten der Klienten intensiver als sonst. Besonders wichtig waren uns auch das Verständnis für die Interaktion zwischen Mitarbeiter*innen und Klienten, denn hier sollte eine Lösung angesiedelt werden.


Es ist Zeit für mehr Einzelheiten. Die Digitalwerkstatt führten wir in einer Werkstatt für behinderte Menschen des Diakonie-Hilfswerkes Schleswig-Holstein durch. Es ist ein modernes Unternehmen das sehr unterschiedlichen Anforderungen erfüllt und alltäglich einen hochkomplexen Arbeitsalltag bewältigt. Dabei darf man sich, wenn man nur kurz von außen auf die Einrichtung schaut, keinesfalls durch die Einfachheit der Produkte und Tätigkeiten der Klienten täuschen lassen.


Alles was dort erstellt oder ausgeführt wird, muss zum einen wirtschaftlich attraktiv sein und zum anderen den Fähigkeiten der beschäftigten Frauen und Männer angepasst sein. Die Zeit vor Ort muss für alle sinnhaft sein. Nebenbei fließen eine Vielzahl anderer Faktoren mit ein, die ein Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes nicht weiter bedenken muss. Es geht um die tägliche Anreise, eine sehr individuelle Ansprache und das Eingehen auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse aller Klienten. Das wird einerseits durch die Geschäftsführung und Verwaltung erledigt, anderseits aber auch von den Angestellten, deren Auftragsschwerpunkt die Anleitung, Betreuung und Förderung der Menschen mit Behinderung ist. Es geht darum, diese vielfältigen Faktoren und Einflussgrößen wahrzunehmen und zu verstehen, die eine solche gemeinnützige Einrichtung beeinflussen.


Digitalisierung ja! Aber ein anderer Ansatz.

In den Werkstätten und der Verwaltung gibt es bereits eine große Zahl von IT und Datenbank-Anwendungen. So werden Verwaltungs- als auch überbetriebliche Prozesse sehr intensiv digital unterstützt. Dennoch konnten wir feststellen, dass sich alle Beteiligten vor allem mehr personenbezogene IT-Anwendungen wünschten. Dabei bildeten sie drei Themengebiete heraus, die mit ‚Teilhabe stärken‘, ‚Ist-Zustand erfassen und abbilden‘, sowie ‚Informationsaustausch vereinfachen‘ benannt wurden


„Wir sehen durchaus über dieses Thema hinweg noch weiteren Bedarf an IT Unterstützung der Werkstätten für behinderte Menschen und stehen unter unserem Slogan ‚Aus Daten Nutzen schaffen‘ auch anderen Einrichtungen und Institutionen hilfreich zur Verfügung. Es muss immer mehr zu einem gesellschaftlichen Ziel werden, Teilhabe für alle zu ermöglichen. Digitale Prozesse und Technik werden dabei hilfreich und förderlich sein.“, äußerte sich Oliver Dissars dazu.


Anbieter
wobe-systems GmbH

Wittland 2-4, 24109 Kiel, Telefon +49 431 3821 6500, Internet www.wobe-team.com
Registernummer: HRB 5783
Vertretungsberechtigt: Wolfgang Bär e.Kfm., Oliver Dissars e.Kfm., Maik Wojcieszak e.Kfm.


Softwarelösungen für die industrielle Produktion
Die Automatisierung digitaler Produktionsprozesse durch eine umfangreiche Standardlösung und Erfüllung individueller Kundenwünsche durch Einsatz modernster Softwareentwicklungs-Methodiken machen wobe-systems zum Partner der industriellen Produktion. Weltweit realisieren wir Projekte direkt für Endkunden oder gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern. Unsere Kunden vertrauen auf den direkten Support durch unser Team. Auf Basis der wobe Lösungsplattform erfassen wir die Anforderungen gemeinsam mit unseren Kunden, definieren die beste Lösung, führen die Umsetzung vor Ort durch, sind Ansprechpartner für Fragen zum Betrieb und stehen mit unserem 24/7 Support zur Verfügung. Das Lösungs-Spektrum reicht vom Aufbau einer Standalone-Lösung bis hin zu durchgängig automatisierten Prozessketten mittels Integration in umgebende Systemlandschaften.


Business Kommunikation Hasford

Inhaber Ralf Hasford, Goßlerstraße 22, 12161 Berlin, Telefon +49 151 1150 9766, Internet www.hasford.de


Erfolgsfaktor Meeting und Workshop Moderation
Drei Pluspunkte für Business Moderation Hasford:

  • Fokus: Klarheit finden · Konsequent handeln · Verantwortung übernehmen
  • Arbeitsweise: Wertschätzend · Transparent · Zielorientiert
  • Themen: Strategie · Digitaler Wandel · Arbeit 4.0 · Wissenstransfer · Konfliktlösung


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